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Allâh, der über alles Erhabene, sagt in der Âyah 185, der Sure al-^arâf:
| أَوَ لَمْ يَنْظُرُوا فِي مَلَكُوتِ السَّمَاوَاتِ وَالأَرْضِ وَمَا خَلَقَ الله ُمِنْ شَئ } Die Bedeutung lautet: Allâh hat uns befohlen, über die Schöpfung nachzudenken. Gott hat uns befohlen, über die Schöpfung nachzudenken, damit wir wissen, dass Er ihr nicht gleicht. Gott ist Seiner Schöpfung in keiner Weise ähnlich. Dieses ist vom Denken der Wahabiten ausgeschlossen. Aus dieser Âyah verstehen wir den Befehl, uns über die Schöpfung Gedanken zu machen. Das Nachdenken über die Schöpfung ist erlaubt, denn es verstärkt die Gewissheit über die Existenz Gottes und über Seine Allmacht und Sein Wissen. Aber das Nachdenken über das Selbst Gottes ist uns untersagt, da Ihm nichts gleicht. Wie könnten wir uns Ihn vorstellen? Es ist unmöglich. Wer sich Gott als eine riesige Masse, so groß wie den Thron oder größer vorstellt, der kennt Gott nicht. Ebenso wer sich Ihn als kleine Masse, so groß wie der Mensch vorstellt, der kennt Gott nicht. Wer glaubt, Gott beanspruche Platz in der oberen oder in der unteren Richtung oder wer sich vorstellt, Gott umschließe alle Richtungen, so dass alle Richtungen, der Thron, die Erden, die Himmel in Seinem Inneren seien, hat nicht die Kenntnis über seinen Schöpfer. Deswegen ist es für uns verboten, über das Selbst Gottes nachzudenken, weil wir uns Gott nicht vorstellen können, da Er nichts und niemandem ähnelt, sondern wir machen uns Gedanken über Seine Schöpfung. Wir betrachten die verschiedenen Zustände unserer Erde. Im Winter fühlt sie sich kalt an und im Sommer heiß. Wir sagen: Was lässt sie von einem in den anderen Zustand verändern? Sie selbst veranlasst das nicht, sondern es gibt einen Schöpfer, Der sie von einem in den anderen Zustand verändert. Das gleiche gilt auch für den Himmel, den Menschen, die Bäume und die Pflanzen. Weil auch sie im Wandel sind, muss es einen Schöpfer geben, Der sie von einem in den anderen Zustand verändert, so wie sie einen Schöpfer haben müssen, Welcher sie vom Nichts ins Dasein erschaffen hat. Deshalb wurde uns befohlen, über die Schöpfung nachzudenken. Wir betrachten uns selber. Wenn der Mensch den Beweis für die Existenz Gottes durch sich selber erbringen will, sagt er: Ich existiere, nachdem ich nicht existierte. Und das, was aus dem Nichts in die Existenz kommt, muss einen Schöpfer haben. Daraus kommt er zu der Schlussfolgerung, dass es für ihn notwendigerweise einen Schöpfer geben muss, Der ihn aus dem Nichts ins Dasein erschaffen hat, und das ist Allâh. Die Existenz Gottes ähnelt nicht der Existenz der Geschöpfe. Er gleicht ihnen in keiner Weise. Er gleicht nicht dem Licht oder der Dunkelheit, nicht den Menschen oder den Engeln und nicht der Sonne, dem Mond oder den Sternen. Nur durch diese Überlegungen kommt man zur wahren Erkenntniss, dass Gott nichts und niemandem ähnelt. Deswegen hat Allâh uns befohlen, über Seine Schöpfung nachzudenken. Aber das Nachdenken über das Selbst Gottes (Seine Wirklichkeit) wurde uns verboten und untersagt. Denn: Derjenige, der sich Gott vorstellen will, kommt niemals zu einem richtigen Ergebnis. Deswegen wurde uns untersagt, über das Selbst Gottes (Seine Wirklichkeit) nachzudenken. Wir sagen: Gott existiert und Er ähnelt nichts. Er ähnelt Seinen Geschöpfen in keiner Weise. Er ist weder eine große Masse noch eine kleine Masse, Gott hat keine Farbe, weder weiß, schwarz, grün, blau, noch irgendeine Farbe, Er ist weder in Bewegung noch ist er im Stillstand, da Masse, Farbe, Bewegung und Stillstand Eigenschaften der Geschöpfe sind. Einige Geschöpfe sind ständig in Bewegung, wie die Sterne. Andere sind immer im Stillstand, wie der Thron und die sieben Himmel. Und andere sind abwechselnd mal in Bewegung, mal im Stillstand, wie der Mensch, die Engel und die Tiere. Derjenige, Der diese Geschöpfe mit diesen erwähnten Eigenschaften erschaffen hat, ähnelt ihnen nicht, Er ist weder in Bewegung noch im Stillstand, Er ist Erhaben über diese Eigenschaften, weil diese die Eigenschaften Seiner Schöpfung sind. Imâm Ahmad hat die Âyah 22, der Sure al-Fadjr, welche die Wahabiten falsch verstanden haben, so interpretiert: Der Befehl Gottes kam. Und in einer anderen Aussage wurde diese Âyah von ihm so interpretiert: Es werden Zeichen kommen, die auf die Allmacht Gottes hinweisen. Es ist unmöglich, dass Gott sich von der oberen in die untere Richtung bewegt, wie es Seine Geschöpfe tun. Aber das Kommen der Engel am Tag des Jüngsten Gerichts geschieht mit Bewegung und Ortswechsel. Eine große Anzahl der Engel bewohnen die sieben Himmel. Die Engel jedoch, die den Thron umkreisen, sind in der Überzahl. |
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